Grundschule - Förderschule

Religionsunterricht eröffnet wertvolle Bildungs- und Erfahrungsräume in Grund- und Förderschule. Das ordentliche Unterrichtsfach vermittelt Schülerinnen und Schülern Zugänge zu relevanten Themen und religiösen Lebensfragen und unterstützt sie dabei, ihre eigene Identität in einer pluralen Welt zu entwickeln. Dabei gewinnen sie religiöse Sprachfähigkeit und stärken ihre Dialogkompetenz im gelingenden Miteinander.

Lehrkräfte stehen dabei vor besonderen Herausforderungen. Sie behalten den Überblick über unterschiedliche Lernvoraussetzungen in heterogenen Lerngruppen, vertreten ihre konfessionelle Perspektive in dialogischer Offenheit und machen Religion im schulischen Alltag erfahrbar.

Für die Gestaltung zukunftsfähiger, religiöser Bildung bietet der Bildungsbereich Grund- und Förderschule Lehrkräften, Fachleitungen, Schulleitungen und Multiplikator: innen einen Raum für fachliche Weiterentwicklung, kollegialen Austausch, spirituelle Erfahrung und Netzwerk an.

Svenja Blaczek

Dozentin Grund- und Förderschule
Geschäftsführung Projekt „Unterwegs in Gottes Welt“

svenja.blaczek@ekir.de
+49173 3542744

Christiane Wetzke

Veranstaltungsmanagement / Assistenz Grund- und Förderschulen

grundschule-foerderschule-pti@ekir.de
0202 2820-659

 

Einen neuen Blick gewinnen - lebendig lehren und lernen - mit Haltung und Methode

Mo, 15.11.2027 14 Uhr - Fr, 19.11.2027 14 Uhr
Untertitel
Lernprozesse anregen, leiten und steuern - mit der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn (TZI)
Beschreibung
Wer kennt das nicht aus der eigenen Arbeit in Konfigruppen oder Schulklassen, in der Jugend- oder Erwachsenenbildung: Inhalte sind didaktisch und methodisch bestens verantwortet, aber der Funke zündet nicht so wie erhofft. Zwischen der Vermittlung von Lehrinhalten, Zeitdruck und Gruppendynamik geraten die Einzelnen und das gemeinsame Lernen leicht aus dem Blick.

Die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth C. Cohn (TZI) eröffnet neue Perspektiven für die pädagogische Aufgabe. Sie ist ein wertorientierter Ansatz für lebendiges Lernen, gelingende Kommunikation und kooperative Prozesse. Sie bietet mit ihrer Methode ein Instrumentarium für ausbalancierte Lernprozesse, in denen alle beteiligten Personen (Ich) und deren Kooperation (Wir) gleichgewichtig neben der Aufgabe bzw. dem Lernstoff (Es) und den Rahmenbedingungen (Globe) stehen.

In diesem Kurs lernen Sie Grundlagen der TZI kennen, erproben sie praktisch und konkretisieren ihr Potential für die pädagogische Arbeit in Ihrem beruflichen Alltag.

Am Ende dieses Kurses
• kennen Sie die den Werten der TZI entsprechende Haltung und können sie mit Ihrer eigenen Leitungs- und Lehrpersönlichkeit verbinden,
• kennen Sie zentrale Bausteine des TZI-Modells und können sie in Ihr berufliches Handeln integrieren.

Dieser Kurs kann als Modul (Methodenkurs) in einer TZI-Ausbildung angerechnet werden. Einen ersten Einblick in die TZI finden Sie hier: https://ruth-cohn-institute.org
Zielgruppe
Lehrer*innen, Referendar*innen, Fortbilder*innen, Pfarrer*innen, Jugendleiter*innen und Mitarbeitende in Schule, Jugendarbeit und Konfirmand*innenarbeit
Kurs Nummer
27KA3498
Kostenhinweis
287,00 / 95,50 (vorbehaltlich steuerlicher Änderungen) inklusive Verpflegung und Übernachtung im Einzelzimmer

Die reduzierte Teilnahmegebühr gilt für folgende Personen: Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Lehramtsanwärter*innen, Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis (Grad der Behinderung von mindestens 50%), nicht verdienende Menschen
Veranstaltungsort
Tagungszentrum Auf dem heiligen Berg, Wuppertal
Missionsstraße 9
42285 Wuppertal
Veranstaltungsleitung
Kai Steffen, Dozent Konfirmand*innenarbeit PTI der EKiR
Referent/in
Pfarrer Rolf Lenhartz
Lehrbeauftragter des Ruth-Cohn-Institute for TCI International, Mediator (BMM), Köln
Pfarrerin Annette Vetter
Supervisorin (DGSv), Lehrbeauftragte für Themenzentrierte Interaktion am Ruth-Cohn-Institut, Berlin
Ansprechpartner
Judith Zeiler judith.zeiler@ekir.de
0202 2820 660