In der Schule, in der Ausbildung sowie im erzieherischen und pflegerischen Alltag begegnen wir Menschen mit unterschiedlichen religiösen Hintergründen und ihren eigenen religiösen Lebenspraktiken. Eine solche Vielfalt stellt uns vor Herausforderungen, besonders dann, wenn die eigene religiöse Praxis unbewusst Normen setzt oder die religiöse Praxis anderer bewertet wird.
In der Fortbildung soll die eigene religiöse Verortung und Praxis bewusst in den Blick genommen werden, um diese zu reflektieren und zu verdeutlichen, wie sie sich im beruflichen Alltag zeigt. Gleichzeitig wollen wir eine Sensibilität für die religiösen Ausdrucksformen anderer entwickeln, um Abwertung, Annahmen zur Normalität und unbewusste Normensetzungen zu vermeiden. Ziel ist es eine zwar selbstbewusste, aber dennoch tolerante und wertschätzende Haltung und Praxis zu stärken, die die eigene und fremde Religionspraxis respektvoll miteinander in Beziehung setzt.
Zusätzlich wird es noch die Möglichkeit geben am 23.09.2026 Material auszutauschen und Rückfragen zu stellen.
Dies findet online statt.