Avi Applestein ist ein „Zweitzeuge“: Seine Eltern überlebten den Holocaust, doch auch danach blieben die Folgen dieser Erfahrungen für sie und ihre Familie präsent. An diesem Abend erfahren wir etwas von ihrem Leidensweg als junge Menschen während des Krieges, aber auch darüber hinaus. Die Erfahrungen der Überlebenden nach 1945 ist ein bisher wenig bearbeitetes Thema. Dabei spielen nicht nur innerfamiliär die traumatischen Erfahrungen dieser Generation und die transgenerationalen Einflüsse eine Rolle, sondern auch der Umgang z.B. deutscher Behörden mit den Opfern des NS-Regimes lässt eine Kontinuität von Ausgrenzung und fehlende Verantwortungsübernahme erkennen.
Dieser Geschichte werden wir am Beispiel der Familie Applestein nachgehen.
An diesem Abend haben Sie die Gelegenheit, Avi Applestein persönlich kennenzulernen. Er ist offen dafür, seine Familiengeschichte in verschiedenen schulischen Veranstaltungsformaten vorzustellen, z.B. für die ganze Schulgemeinde, ebenso auch für einzelne Klassenstufen oder im Rahmen von Projekttagen.
Referent
Avi Applestein
Leitung
Thomas vom Scheidt, Evangelisches Schulreferat Köln
Beate Sträter, Evangelisches Schulreferat in Bonn
Dieses Angebot ist für Sie kostenfrei.
Anmeldung bis 05.11.2026
In Kooperation mit dem Evangelischen Schulreferat Köln