Um ein besseres Verständnis für die Auswirkungen der Shoah zu gewinnen, bedarf es nicht nur einer Auseinandersetzung mit der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten, sondern auch eines Blicks auf das jüdische Leben vor dem Zweiten Weltkrieg sowie auf die Folgen der Shoah für die Welt im Allgemeinen und für die Überlebenden im Besonderen. Anlässlich des 80. Jahrestages der Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands entwickelte das Team der Internationalen Bildungsabteilung von Yad Vashem im vergangenen Jahr den Film „Es war Erleichterung, nicht Freude“ – Jüdische Perspektiven auf die Befreiung und das Kriegsende. Darin schildern sechs Überlebende ihre Erfahrungen der Befreiung sowie ihre Perspektiven auf das Leben nach dem Krieg. Sie stammen aus unterschiedlichen Orten und haben sich nach dem Krieg in verschiedenen Ländern ein neues Leben aufgebaut.
Gemeinsam wollen wir den 25-minütigen Film ansehen und eine dazugehörige Unterrichtseinheit bearbeiten. Dabei lernen wir zentrale pädagogische Prinzipien von Yad Vashem kennen und reflektieren deren Bedeutung für die Vermittlung der Geschichte der Shoah im Unterricht.
Referent: Julian Tsapir, International School for Holocaust Studies/German Department, Yad Vashem
Leitung
Hiltrud Stärk-Lemaire & Beate Sträter, Ev. Schulreferat Bonn
Rainer Lemaire & Thomas vom Scheidt, Ev. Schulreferat Köln
Dieses Angebot ist für Sie kostenfrei.
Anmeldung bis zum 24.11.2026