pop.religion 2027 – HORROR

Leben und Tod, Mensch und Unmensch, Diesseits und Jenseits – das Horrorgenre bewegt sich mit seinen düsteren, gewaltsamen und schockierenden Erzählungen im unbestimmbaren Grenzland von binären Gegensätzen und Extremen. Das sprengt unsere alltäglichen Ordnungskategorien, ist unbehaglich, beängstigend und fasziniert ein breites Publikum. In keinem anderen populären Genre werden die großen Grenzerfahrungen des Menschseins wie Schuld, Gewalt, Krankheit und Tod, aber auch Jenseitsvorstellungen und ganz explizite Elemente der christlichen Religion bis heute so häufig dargestellt wie in den Filmen/Serien, Büchern, Musikstücken und Comics, zu denen man bislang nur selten Bezug innerhalb der Theologie herstellen konnte.

Die Tagungsbeiträge beleuchten das popkulturelle Phänomen Horror medienübergreifend und befragen die kollektiven Alpträume nach ihrem religiösen Gehalt im Kontext von gesellschaftlichen Ängsten und individueller Kontingenzerfahrung.

Im Rahmen von Austauschformaten soll neben der Reflexion der medienwissenschaftlichen Erkenntnisse und der theologischen Spurensuche auch die Diskussion um die religionspädagogische Relevanz der unheimlichen Medienwelten Raum finden.

Das detaillierte Tagungsprogramm finden Sie hier
und in unserer Veranstaltungsübersicht https://pti.ekir.de/thema/termine-gemeindepaedagogik/