Seit der Veröffentlichung von „Correktiv“ hat das gesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus und Demokratiefeindlichkeit neuen Antrieb gewonnen. Wir stehen in Schule und Jugendarbeit vor der Herausforderung, im Alltäglichen die Demokratiefähigkeit zu stärken. Wie können Friedensbildung und Demokratiebildung sich gegenseitig bestärken?
Mit dieser Frage beschäftigt sich der Fachtag des Netzwerks Friedensbildung NRW am 10. Oktober 2024 in Münster. Neben einem Vortrag von Lilly Roll-Naumann von der Konfliktakademie der Uni Bielefeld gibt es verschiedene Workshops rund um Friedensbildung und Demokratiebildung.
Ort
Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tagesablauf
10:00 Uhr Ankommen
10:30 Uhr Begrüßung und Impulsvortrag
11:30 Uhr Pause
11:45 Uhr Erste Workshopphase*
12:45 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Zweite Workshopphase*
15:00 Uhr Abschlussplenum/ Grußwort
16:00 Uhr Ende
Workshop-Angebot
- „Vom Schreibtisch der Täter zur Wiedergutmachungsbehörde. Die Villa ten Hompel als Geschichtsort der Stadt Münster.“ Dr. Michaela Kipp/Villa ten Hompel
- „Miteinander im Konflikt lernen – Über Konflikt-Dilemma-Methoden (BETZAVTA) Demokratie- und Friedensbildung verbinden“ Tim Dreyhaupt/Hackhauser Hof
- „Demokratie in Zeiten von Rechtsruck und Klimakrise: Warum der Klimawandel eine starke Demokratie und eine zukunftsfähige Demokratie eine gerechte Klimapolitik benötigt?” Dr. Christine Schweizer/Bund für soziale Verteidigung
- „Allgemeine Dienstpflicht – Bereicherung oder Einschränkung der Demokratie?“ Joachim Schramm/DFG-VK
- „Friedenspädagogik in Schule und Fachunterricht – Wie ist ein Unterricht über Krieg und Frieden im Unterricht der gesellschaftswissenschaftlichen Fächergruppe sinnvoll?“ Dr. Dieter Kinkelbur/BFE und Universität Bielefeld
Zielgruppe
- Lehrer*innen
- Fachkräfte in der außerschulischen Jugendbildung
- Fachkräfte in der politischen (Jugend)Bildung
- Studierende Lehramt, Soziale Arbeit, Pädagogik, Friedens- & Konfliktforschung
- an Friedensbildung Interessierte
Infos & Anmeldung
Anmeldung per E-Mail: info@soziale-verteidigung.de
Anmeldeschluss: 15.09.2024
Teilnahmebeitrag: € 30 inkl. Verpflegung

