Kurz vor dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar boten das PTI und die Schulreferate Köln und Leverkusen am 20. Januar 2026 ein Online-Seminar zu einem schwierigen Thema an.
Neben Exkursionen zu historischen Orten und Gedenkstätten, die nicht immer einfach umzusetzen sind, sowie neben Gesprächen mit Zeitzeugen, die schon jetzt kaum noch eingeladen werden können, ist der Einsatz von Dokumentarfilmen zumeist das Medium der Wahl. Aber auch für Spielfilme werden historische Geschehnisse oft intensiv recherchiert. Die fiktiven Geschichten, insbesondere bei Kurzfilmen, setzen ihren Fokus dabei oft selbst auf Momente der Entscheidung und können so ein geeigneter Beitrag zum handlungsorientierten Unterricht sein.
Nach einführenden Impulsen von Dr. Rainer Lemaire zu Veränderungen des Erinnerns und von Astrid Weber zur Spezifik und Wirkung des Mediums Film sichteten und diskutierten 24 Personen die Kurzfilme Erbgut und Spielzeugland sowie Ausschnitte des Langfilms Die Unsichtbaren, ein Spielfilm, der mit dokumentarischem Material und Interviews von Zeitzeugen arbeitet. Diese drei sowie viele weitere Filme zum Thema sind im Medienportal mit didaktischem Material verfügbar.

