
Das Bonner Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (bibor) wurde 2010 in Kooperation der Universität Bonn mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und den Evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen (Evangelische Kirche im Rheinland, Evangelische Kirche in Westfalen, Lippische Landeskirche) gegründet.
16 Jahre lang hat es Impulse für die wissenschaftliche Begleitung des Berufsschulreligionsunterrichts (BRU) in Nordrhein-Westfalen gesetzt und zur Vernetzung von kirchlicher, ministerialer und universitärer Perspektive beigetragen.
Die Universität Bonn hat den Kooperationsvertrag über das bibor zum 31. Juli 2026 gekündigt. Anlass für diese Entscheidung war, dass sich die universitären Rahmenbedingungen in den letzten Jahren stark verändert haben und ein Institut in dieser Form und Ausrichtung nach Ansicht der Universität nicht zukunftsfähig ist.
Für die Evangelische Kirche im Rheinland ist die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis im Bereich der berufsorientierten Religionspädagogik in den 16 Jahren eine große Bereicherung gewesen und bleibt auch weiterhin wichtig.
Besonderer Dank gilt Pfarrer Prof. Dr. Andreas Obermann. Als kirchlicher Mitarbeiter des Instituts hat er das bibor mit aufgebaut, über die lange Zeit der Vakanz in der Institutsleitung als kommissarischer Direktor geleitet und die Arbeit des Instituts maßgeblich geprägt.

