„Was mich wirklich angeht“ – Lebenswelten von Kindern und religionspädagogische Impulse am Beispiel der Alle Kinder Bibel
Rückblick MuM
Kinder und Jugendliche wachsen heute in vielfältigen Lebenswelten auf. Ausgehend von aktuellen Studienergebnissen beleuchtete Manuela Postl, Referentin im Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland, die Herausforderungen von Institutionalisierung, Digitalisierung, Pluralisierung und Individualisierung. Dabei stellte sie Fragen in den Mittelpunkt, auf die der Religionsunterricht Antworten finden kann.
In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach qualitativ hochwertigen Unterrichtsmaterialien. In der Fortbildungsarbeit der Schulreferate werden solche Materialien sorgfältig ausgewählt, kuratiert und teilweise selbst entwickelt.
Als diskussionswürdiges und exemplarisches Beispiel wurde die Alle Kinder Bibel vorgestellt. Sie versteht sich als vielfaltssensibel und möchte biblische Texte so übertragen, dass sie an die Lebenswelt von Kindern anschlussfähig sind. Erfreulicherweise konnten mit Andréa Karimé, Autorin der Alle Kinder Bibel, sowie Sabine Hübner, Teamleiterin Regionaler Dienst der Vereinten Evangelischen Mission und Auftraggeberin des Projekts, zwei ausgewiesene Expertinnen für eine Lesung und Einführung gewonnen werden. Einblicke gibt es hier: https://rassismusundkirche.de/material_bereich/kinderbibel/
Gemeinsam mit Susanne Ristow wurde zudem eine Projektidee zur Vorbereitung auf den Kirchentag
entwickelt. Ausgehend von der Losung „Du bist kostbar“ gestalteten die Teilnehmenden Magnete mit inspirierenden Wort-Bild-Kombinationen. Eine religionspädagogische Anregung wird sich im Materialheft zum Kirchentag wiederfinden, welches im Herbst 2026 schon erscheint.
Vorher trifft sich wieder ein engagiertes Team aus PTI und Schulreferate, um die nächste Jahrestagung für Moderierende der Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln vorzubereiten.

