Abenteuer Lernen – Emotionen ins Spiel bringen

Seminar mit neuen Ideen für die Konfirmandenarbeit - ein Rückblick

Wenn der Körper mit allen Sinnen beteiligt ist, gelingt Lernen besser. Das haben die Kursteilnehmer*innen (23.-26.9.2025) im Blick auf ihr eigenes Leben festgestellt.

Gut lernen können wir, wenn wir eine geeignete Lerngruppe haben, wenn die Atmosphäre stimmt, wenn wir dabei bereichernde Erlebnisse haben, wenn beide Gehirnhälften beteiligt sind. Das sagt auch die neurodidaktische Forschung.

Aber wie kann das in der Konfiarbeit gelingen? Und was wollen wir mit den Konfis lernen und entdecken?

In vier Tagen haben wir Erfahrungsorientiertes Lernen (EOL) ausprobiert, haben Tools inszeniert, durchgeführt und dem Erlebten Bedeutung gegeben. So wurden z. B. Türme gestapelt und Gewichte ins Gleichgewicht gebracht. Und immer korrespondierte das Erlebte mir dem Inhalt. Bausteine wurden bewegt mit wichtigen didaktischen Werten – auf Augenhöhe partizipieren, Spirituelles ausprobieren, Bibel aktualisieren, Freiräume erleben, die eigene Würde entdecken.

Und dann eben nicht nur drüber reden, sondern im Spiel ein vertieftes Lernen mit allen Sinnen und Emotionen erfahren – das bereichert die Konfiarbeit. Und das hat auch den Kurs bereichert. Viele Tools hatte die Referentin Tabea Dross im Gepäck, und wir hätten stundenlang weiterarbeiten können. Immer auf dem Weg zu dem, was John Erlenbeck als Ziel formuliert:

Kompetenz ist die Fähigkeit, in zukunftsoffenen, unerwarteten Situationen kreativ und selbstorganisiert zu handeln!